Gewaltpräventionsteam am Gymnasium Lilienthal

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Klassengemeinschaft                                                   Anti-Gewalt


Gewaltprävention am Gymnasium Lilienthal

Seit dem Jahr 2005 ist es die Pflicht jeder niedersächsischen Schule ein Anti-Gewalt-Konzept zu entwickeln und im Schulleben zu verankern.

An unserem Gymnasium haben wir uns entschieden das Programm „WIR sind stark!" in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Osterholz-Scharmbeck durchzuführen.

Während eines zweitägigen Programms sollen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe lernen, wie sie sich in „Gefahrensituationen" möglichst optimal verhalten können. Ein weiteres Ziel ist es, die Motivation zu fördern, sich für ihre Gruppe einzusetzen und dadurch Zivilcourage zu beweisen.


Gewaltpräventionsteam unserer Schule

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Herr Hartmann        Herr Heermann          Frau Knack   

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     Herr Moll           Herr Prigge         Herr Thorun  
(Polizei OHZ)

Dieses Programm wird an zwei Tagen ungefähr zur Halbzeit des Schuljahres klassenweise außerhalb der Schule (i.d.R. Im Alten Amtsgericht) in Lilienthal durchgeführt. Die Moderation an diesen zwei Tagen übernehmen jeweils ein Polizist des Landkreises OHZ sowie eine Lehrkraft unserer Schule, die entsprechend fortgebildet ist.

Die Lehrkräfte des Gewaltpräventionsteams agieren nicht nur präventiv, sondern auch intervenierend, d.h.: bei auftauchenden und längerfristig anhaltenden Problemen innerhalb einer Klasse, wird bei Bedarf eine „Ist-Zustandsanalyse" gemeinsam mit der betroffenen Lerngruppe eruiert, um dann zielorientiert einen „Wunschzustand" sowie einen Lösungsweg zu eben diesem zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit der/dem jeweiligen Klassenlehrer/In wird der Prozess zum gewünschten normativen Ziel begleitet.


Mediation

Darüber hinaus praktiziert Frau Knack seit 2009 neben Ihrer Funktion als Lehrkraft auch als Mediatorin an unserem Gymnasium. Die Mediation ist ein Vermittlungsverfahren für Konfliktsituationen, in dem die Beteiligten mit der Mediatorin das Konfliktgeschehen erläutern. Hierbei geht es darum, Hintergründe, die zu dem Konflikt führten, herauszuarbeiten, um auf dieser Grundlage eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Durch die aktive Mitarbeit der KontrahentInnen besteht für die Beteiligten die Chance, solche Lösungen herauszuarbeiten, die für beide Seiten gewinnbringend sind.

Dieses Verfahren bietet eine geeignete Möglichkeit, die Sozialkompetenz zu erhöhen, da Konflikte selbstbewusst, eigenverantwortlich und zielorientiert bearbeitet werden.
Flyer (wird in neuem Fenster geöffnet)