Evangelische Religion

Das Fach Evangelische Religion wird am Gymnasium Lilienthal von elf Lehrkräften unterrichtet:

  • Frau Burchards-Heidergott
  • Frau Burghardt
  • Frau Dinklage-Pals
  • Herrn Luttmann
  • Frau Maurhoff
  • Herrn Müller
  • Herrn Münzer
  • Frau Osterhus
  • Frau Plewka
  • Frau Tams
  • Frau Thielke

Die folgenden Seiten zeigen die von der Fachkonferenz Evangelische Religion erstellten Fachcurricula sowie weitere für das Fach Evangelische Religion wichtige Informationen.

Kerncurriculum Sek I:

Auf der Basis des inzwischen für den gesamten Sekundarbereich I geltenden Kerncurriculums kann ein ausführlicher schulischer Arbeitsplan eingesehen und heruntgergeladen werden.

Kerncurriculum Sek II:

Seit dem 01.08.2012 ist auch für den Sekundarbereich II ein Kerncurriculum als Grundlage für den Unterricht verbindlich eingeführt. Das dazugehörige Fachcurriculum des Gymnasiums Lilienthal kann ebenfalls eingesehen und heruntergeladen werden.

Abitur:

Erstmals im Jahr 2014 wird das Abitur im Fach Evangelische Religion auf der Basis des neuen, seit dem Schuljahr 2012/ 13 geltenden, Kerncurriculums erstellt. Die jeweiligen Auswirkungen der Vorgaben für das Zentralabitur auf das schulische Fachcurriculum werden jährlich von der Fachkonferenz zusammengestellt und hier veröffentlicht.

Zuordnung zu den Fächern "ev. Religion" und "Werte und Normen"

Zentralabitur 2015

Halbjahres- und Sequenzthemen der Qualifikationsphase im zwei-/ vierstündigen Fach

(in Anlehnung an die inhaltsbezogenen Kompetenzen des Kerncurriculums)

  

Halbjahresthemen

Unterrichtssequenzen (hier ausgehend von den inhaltsbez. Kompetenzen)

 

1. Anfang und Ende

des Lebens

 

 

Medizinische Ethik am Lebensanfang

 

•  setzen sich mit kritischen Anfragen der modernen Naturwissenschaften an den Glauben auseinander

  erörtern anhand eines exemplarischen Konfliktes ethische Problemstellungen

  vergleichen Grundformen ethischer Urteilsbildung

  erörtern, wie die Evangelische Kirche in Deutschland ihren Auftrag zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und Weltgestaltung wahrnimmt

Menschenrechte

 

•  vergleichen das biblische Menschenbild mit anderen anthropologischen Entwürfen

•  zeigen die Konsequenzen der christlichen Hoffnung für das individuelle Lebenskonzept und das alltägliche Handeln von Christen auf

•  stellen anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten und Grenzen der interreligiösen Verständigung dar

Tod – eine Lebensfrage

 

  setzen das christliche Verständnis von „Erlösung“ in Beziehung zu Reinkarnationsvorstellungen

  setzen sich mit verschiedenen Deutungen des Kreuzes(todes) Jesu auseinander

•  beschreiben Wirkung und Funktion von Symbolen und Ritualen

 

2. Gott und die

Götter

 

Religion im Alltag

 

•  setzen sich mit der Auffassung auseinander, dass „Gott“ das bezeichnet, woran Menschen ihr Herz hängen und worauf sie sich bedingungslos verlassen

  erörtern Möglichkeiten und Grenzen eines substanziellen und eines funktionalen Religionsbegriffs

  erläutern die tiefgreifende Relativierung der Frage nach verbindlicher Wahrheit in der Folge der Aufklärung

 

Allmacht und Abwesenheit Gottes

 

  erklären die Spannung zwischen der Rede von Gott und der Unverfügbarkeit Gottes

  setzen sich mit der Theodizee-Frage und der Erfahrung der Abwesenheit Gottes auseinander

interpretieren die Shoah als tiefste Durchkreuzung des Redens von Gott

 

Gottesbilder im Wandel

 

•  zeigen auf, wie sich Menschen als von Gott angesprochen erfahren und wie sich dies auf ihr Leben auswirkt

•  nehmen zu einem klassischen religionskritischen Konzept theologisch begründet Stellung

  erklären das Bekenntnis zu Jesus Christus als Ausdruck des spezifisch christlichen Gottesverständnisses

3. Kirche in der

(Post-)Moderne

 

Reich Gottes und Kirche

  erläutern die Botschaft Jesu vom Reich Gottes

•  stellen dar, inwieweit biblische Hoffnungsbilder die Wahrnehmung der gegenwärtigen Welt verändern

  entfalten grundlegende Aspekte und Herausforderungen des evangelischen Kirchenverständnisses

Diakonie

 

  setzen sich mit Formen der Nachfolge Jesu auseinander

  stellen biblisch-theologische Grundlagen christlicher Ethik dar

•  entwerfen Perspektiven für eine zukunftsfähige Kirche

Juden und Christen

 

•  zeigen die Bedeutung des jüdischen Hintergrundes Jesu für das christliche Gottesverständnis auf

•  stellen das Verhältnis von Kirche und Staat in exemplarischen geschichtlichen Situationen dar

•  beschreiben das besondere Verhältnis zwischen Christentum und Judentum aus christlicher Perspektive

•  vergleichen die trinitarische Gottesvorstellung mit dem jüdischen und islamischen Monotheismus

 

4. Der Mensch

zwischen Selbstinszenierung

und

Fremdbestimmung

 

Freiheit und Verantwortung

 

  erläutern die biblische Auszeichnung des Menschen als Geschöpf und Ebenbild Gottes

  beschreiben das christliche Verständnis von Freiheit als Geschenk Gottes

  vergleichen das christliche mit einem nicht-christlichen Freiheitsverständnis

Das verlorene Paradies?

 

•  setzen sich mit den Begriffen „Sünde“ und „Vergebung“ auseinander

•  stellen dar, dass nach christlichen Verständnis von Auferstehung Gott dem Menschen über den Tod hinaus eine unverbrüchliche Beziehung zusagt

 

Erläuterungen:

1.   Schwarz:   Halbjahres- und Sequenzthemen der Qualifikationsphase im zweistündigen Fach

2.   Kursiv:      Darin enthalten: 8 der 17 durch das KC festgelegte inhaltsbezogene Kompetenzen

3.   Rot:           Zu ergänzende inhaltsbezogene Kompetenzen im vierstündigen Fach (insg. 34)

4.   Unterstrichen: Vertiefend zu fördernde inhaltsbezogene Kompetenzen für das Abitur 2015

Zentralabitur

Das Kultusministerium des Landes Niedersachsen veröffentlicht jährlich die jeweiligen Bestimmungen zum Zentralabitur.

Dies gilt auch für das Fach Evangelische Religion.

Mit Einführung des Kerncuriculums für das Fach Evangelische Religion in der gymnasialen Oberstufe ab dem 01.08.2012 ändern sich auch die Vorgaben zum Unterricht nund zum Zentralabitur in diesem Fach:

  1. In einem vierstündigen Prüfungsfach sind alle prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen verbindlich.
  2. Für die schriftliche Abiturprüfung legt die Zentralabiturkommission eine bestimmte Anzahl der inhaltsbezogenen Kompetenzen fest, die vertiefend zu fördern sind.
  3. Für das zweistündige Ergänzungsfach sind ebenfalls alle prozessbezogenen Kompetenzen, aber nur 17 der insgesamt 34 inhaltsbezogenen Kompetenzen verbindlich.
  4. Davon sind die acht inhaltsbezogenen Kompetenzen gesetzt.
  5. Über die weiteren neun inhaltsbezogenen Kompetenzen entscheidet die Fachkonferenz.
  6. Unter diesen Voraussetzungen sollen hier die Vorgaben für das jeweilige Zentralabitur am Gymnasium Lilienthal verdeutlicht werden:

 

Zentralabitur 2015:

Allgemeine, für ganz Niedersachsen geltende Hinweise

Übertragung der Vorgaben auf das schulische Fachcurriculum

Schulinternes Fachcurriculum für den Sekundarbereich II

Seit dem 01.08.2012 ist auch für das Fach Evangelische Religion ein neues Kerncurriculum verbindlich eingeführt.

Auf der Basis diese Kerncurriculums ist am Gymnasium Lilienthal ein schulinternes Fachcurriculum erarbeitet worden.

Genauer gesagt handelt es sich um zwei Curricula, da das Fach Evangelische Religion entweder als zweistündiges Ergänzungsfach oder als vierstündiges Prüfungsfach - auf grundlegendem oder auf erhöhtem Niveau - angeboten wird.

Die Ausarbeitungen für das zweistündige bzw. vierstündige Fachcurriculum können hier eingesehen werden:

1. Fachcurriculum für ein zweistündiges Ergänzungsfach

2. Fachcurriculum für ein vierstündiges Prüfungsfach

Wer möchte, kann sich beide Ausarbeitungen auch im word- oder pdf-Format herunterladen:

Download des zweistündigen Fachcurriculums      als word-Datei            als pdf-Datei

Download des vierstündigen Fachcurriculums       als word-Datei            als pdf-Datei

Schulischer Arbeitsplan zum Kerncurriculum

Im Schuljahr 2009/ 2010 haben die Kolleginnen und Kollegen des Faches Evangelische Religion einen schulischen Arbeitsplan auf der Basis des neuen Kerncurriculums erstellt.

Grundlage ist neben dem Kerncurriculum das Schülerbuch "Religion entdecken verstehen gestalten".

Sie können sich die entsprechenden Dateien auch im word- oder pdf-Format herunterladen:

Die Erstellung begleitet hat der Fachberater, Herr Dr. Hans Kammann, der auf entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen das Kerncurriculum vorgestellt und die Hintergründe erläutert hat. Ihm sei an dieser Stelle gedankt.

Unterkategorien