Gymlil-Floorball-Auswahl kehrt mit eindrucksvollem 6. Platz vom Bundesfinale aus Berlin zurück!

Floorball Berlin 2026In 147 Spielen und insgesamt 2.058 Spielminuten sowie über 600 Toren, spielten 46 Schulte-ams in drei Wettkampfklassen um den Titel als bestes Schulteam. Auf sechs Spielfeldern ging es im Horst-Korber Sportzentrum, direkt hinter dem Olympiastadion Berlin heiß her. Das Event und das Interesse daran zeigt die rasante Entwicklung von Floorball im Schulsport. Während vor zehn Jahren noch gerade einmal zwanzig Teams am Bundesfinale teilnahmen, qualifizieren sich mittlerweile die Schulen über verschiedene Vorentscheide zum Landesfinale. Über das Landesfinale können sich je Bundesland und Wettkampfklasse die Landesmeis-ter für das Bundesfinale qualifizieren. Das Bundesfinale ist für die teilnehmenden Teams immer ein großartiges Erlebnis.

Schon in der Gruppenphase zeigte sich, dass die Teams Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein klare Ambitionen auf den Titel hatten. Hier wurde aber auch deutlich, dass unsere Mannschaft das Potential hat, mit den Favoriten mitzuhalten. Nach einer spektakulären Achterbahnfahrt der Gefühle, sicherten wir uns am ersten Tag den ersten Platz in der Vorrundengruppe.

Im Viertelfinale – unser erstes Spiel am zweiten Spieltag – gegen den späteren Finalteilnehmer aus Schleswig-Holstein konnten wir über weite Strecke das Niveau halten und mussten uns lediglich mit zwei Toren Vorsprung der Gegner (1:3) geschlagen geben. Dies gab aber Auftrieb und Motivation für das Spiel um Platz 5, weil die SchülerInnen merkten welche Möglichkeiten sie haben. Die Anspannung und Vorfreude auf die weiteren beiden Spiele stiegen dementsprechend an. Unser Team kämpfte mit viel Motivation um jeden Ball und konnte ein weiteres Spiel für sich entscheiden. Leider gab es im letzten Spiel einige unglückliche Situationen, woraus dann der 6. Platz resultierte.
Insgesamt betrachtet, schaut die GymLil-Auswahl auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück und kann sehr stolz auf ihre Leistung sein.
Ein besonderer Dank gilt dem Schulverein und Schulträger sowie einem anonymen Sponsor, durch ihre finanzielle Unterstützung wurde erst die Anreise nach Berlin ermöglicht.